Technik vom iPhone 14, aber deutlich günstiger im Preis: Das kommende iPhone SE 4 könnte ein Kassenschlager werden. Doch es lohnt sich, zweimal zu überlegen.

Beim iPhone SE nimmt Apple vereinfacht gesagt ein ausrangiertes Modell, mixt dieses mit ein paar neuen Komponenten und fertig ist die deutlich günstigere Alternative zu den Flaggschiff-Modellen, über die jeder spricht. Ein Blick auf das aktuelle iPhone SE der dritten Generation zeigt dies deutlich.
Während das iPhone 15 (Testbericht) nicht unter 950 Euro bei Apple zu haben ist, kostet das auf dem iPhone 8 beruhende iPhone SE 3 nur 530 Euro. Einen ähnlichen Preisunterschied wird es auch beim iPhone 16 (erwartet für Herbst 2024) und iPhone SE 4 (erwartet für Frühjahr 2024) geben. Vor allem wenn sich diese düsteren Preisprognosen für das iPhone 16 Pro bewahrheiten.
Doch „günstig“ kann bekanntermaßen viele Gesichter haben. So warnt SellCell in den USA vor besonders großen Wertverlust beim iPhone SE. Zwar kostet das günstige Einsteiger-iPhone wenig, es verliert aber auch im Vergleich zu Apples Flaggschiff-Modellen überproportional an Wert.
Das noch aktuelle iPhone SE 3 verlor binnen der ersten Monate nach Launch demnach um 42,6 Prozent an Wert. Im direkten Vergleich dazu verlor das iPhone 13 im selben Zeitraum nur 18,8 Prozent an Wert. Ein ähnlicher Wertverlust prognostiziert SellCell für das iPhone SE der vierten Generation, das mit Face ID und der Technik des iPhone 14 auf den Markt kommen soll.
Wer also plant, sein iPhone nach einem Jahr zu verkaufen, sollte das iPhone SE demnach besser meiden und zu iPhone 16 oder iPhone 16 Plus greifen. Für alle anderen, die ihr Smartphone vier Jahre oder länger nutzen, dürfte der Wertverlust hingegen eher eine untergeordnete Rolle spielen.