Wer das Galaxy S24 kauft, muss womöglich mit fortlaufenden Kosten rechnen. Gerüchten zufolge prüft Samsung derzeit eine Möglichkeit, euch nach dem Kauf erneut zur Kasse zu bitten.

Im Netz kursiert ein neues Gerücht zum Galaxy S24 und dies wird Samsung-Fans ganz und gar nicht gefallen. Denn offenbar prüft der südkoreanische Hersteller derzeit Möglichkeiten, euch nach dem Kauf erneut zu Kasse zu bitten. So spiele Samsung mit dem Gedanken einige KI-Features des Handys nur gegen eine monatliche Gebühr freizuschalten, schreibt der für gewöhnlich gut informierte Leaker Revegnus auf X (ehemals Twitter).
Solch eine Praxis wäre im Smartphone-Bereich ein Novum, ist bei anderen Geräten aber schon längst Usus. So stehen euch auf den Fitness-Trackern von Fitbit einige Features und Analysen nur nach Abschluss eines Abonnements von Fitbit Premium zur Verfügung.
Abo-Modelle bei Wearables schon üblich
Auch der für günstige Wearables bekannte chinesische Hersteller Amazfit koppelt einige Features bei seiner neuesten Smartwatch Balance an ein Abo. Und selbst Amazon soll es derzeit in Erwägung ziehen, bestimmte Alexa-Features künftig hinter einer Bezahlschranke zu verbergen.
Begründet wird diese Praxis von den Herstellern zumeist mit hohen Kosten, die das Trainieren und Betreiben einer Künstlichen Intelligenz verursacht. Zudem stellt das Abo-Geschäft aber in Zeiten schwacher Konjunktur natürlich auch eine Möglichkeit dar, Verluste durch geringere Verkaufszahlen auszugleichen.
Ob Samsung wirklich schon beim Galaxy S24 den Schritt wagt, einige Features nur gegen Gebühr zur Verfügung zu stellen, bleibt abzuwarten. Schließlich hat Google mit dem Pixel 8 Pro bereits ein Smartphone vorgestellt, das viele KI-Features bietet, die alle kostenlos verfügbar sind. Die Gefahr Käufer an Google zu verlieren, bestünde also und könnte Samsung von den Plänen abhalten.