Die Nighthawk-Serie von Netgear ist seit jeher die erste Wahl für digitale Nomaden, Vielreisende und Personen im Homeoffice. Der Nighthawk M1 (MR1100) bleibt ein extrem preiswerter Klassiker, während der Nighthawk M6 (MR6150) den modernen 5G-Standard verkörpert.

Heute vergleichen und analysieren wir diese beiden Geräte für Sie.
Gemeinsamkeiten der beiden Modelle
Obwohl Jahre zwischen den beiden Generationen liegen, bieten beide Hotspots wichtige Kernfunktionen, für die die Nighthawk-Reihe bekannt ist:
- Tragbares Design: Beide Geräte nutzen ein kompaktes, quadratisches Gehäuse, das problemlos in eine Laptoptasche oder einen Rucksack passt.
- Ganztägige Akkulaufzeit: Beide Modelle verfügen über einen herausnehmbaren Akku mit rund 5.000 mAh, der eine tatsächliche Nutzungsdauer von etwa 11 bis 13 Stunden ermöglicht.
- Vielseitige Anschlüsse: Beide Geräte bieten einen Gigabit-Ethernet-Anschluss für kabelgebundene Verbindungen sowie zwei TS-9-Anschlüsse für externe Antennen.
- Sicher und zuverlässig: Beide Modelle stellen ein privates, verschlüsseltes WLAN bereit, das deutlich sicherer und verlässlicher ist als öffentliche Hotspots an Flughäfen oder in Hotels.
Worin unterscheiden sich die beiden Geräte?
Der größte Unterschied liegt in der Netzwerktechnologie. Der M1 ist ein reines 4G-LTE-Gerät. Er bringt in Gebieten mit starkem 4G-Empfang eine gute Leistung, unterstützt jedoch kein 5G. Der M6 hingegen nutzt 5G Sub-6 mit einer theoretischen Spitzengeschwindigkeit von etwa 2,5 Gbit/s und kann bei schwachem 5G-Signal automatisch auf schnelles LTE ausweichen.
Auch beim WLAN-Standard unterscheiden sich die beiden Hotspots. Der M1 nutzt Wi-Fi 5, während der M6 bereits Wi-Fi 6 unterstützt. Das bedeutet eine höhere Effizienz, mehr Kapazität und eine bessere Leistung bei vielen gleichzeitig verbundenen Geräten. Das zeigt sich auch bei der maximalen Anzahl der Verbindungen: Der M1 schafft bis zu 20 Verbindungen gleichzeitig, während der M6 auf 32 aufgerüstet wurde.
In Bezug auf den Bedienkomfort bietet der M6 ebenfalls modernere Updates. Er verfügt über einen Touchscreen sowie einen praktischen USB-C-Anschluss. Der M1 hingegen setzt noch auf ein Display ohne Touch-Funktion und besitzt zusätzlich einen USB-A-Anschluss.
Fazit
Wenn Sie lediglich einen günstigen 4G-Hotspot für einfaches Surfen im Internet, das Abrufen von E-Mails und alltägliche Reisen suchen, ist ein M1 aus zweiter Hand nach wie vor eine äußerst preiswerte Lösung.
Wenn Sie hingegen extrem schnelles 5G-Internet für das Arbeiten unterwegs und für datenintensive Aufgaben benötigen oder Dutzende Geräte gleichzeitig verbinden möchten, ist der neuere und modernere M6 die ideale Wahl.