Huawei stellt FreeClip 2 vor: Neue Open-Ear-Kopfhörer mit verbessertem Klang und höherem Tragekomfort

In diesem Test werfen wir einen genaueren Blick auf die Huawei FreeClip 2. Diese neue Generation von Open-Ear-Kopfhörern ist nicht nur kleiner und leichter als zuvor, sondern bietet auch eine spürbar verbesserte Klangqualität.

Das Ladecase ist dank eines neu gestalteten Innenaufbaus kompakter als beim Vorgängermodell. Wie man sehen kann, sind die Ohrhörer im Inneren des Case kreuzförmig angeordnet, was Platz spart. Trotz dieser ungewöhnlichen Anordnung lassen sich die Earbuds mühelos entnehmen – man greift einfach das Lautsprechermodul, nimmt es heraus und setzt es bequem auf.

Eine kleine Enttäuschung stellen die Farboptionen dar. Während die vorherige Generation auffällige Varianten wie Roségold und Violett bot, ist der FreeClip 2 nur in Blau, Weiß und Schwarz erhältlich.

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Klanglich kommt der FreeClip 2 In-Ear-Kopfhörern sehr nahe – in manchen Bereichen übertrifft er sie sogar. Stimmen sind klar und gut definiert, Mitten und Höhen wirken sauber und ausgewogen. Ausgestattet mit einem leistungsstarken 10,8-mm-Dual-Membran-Treiber decken die Ohrhörer laut Hersteller einen Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 kHz ab. In der Praxis fällt der Bass deutlich kräftiger aus als beim Vorgänger. Ein weiterer Vorteil des Dual-Treiber-Designs ist die höhere Maximallautstärke – so hoch, dass bei sehr lauten Einstellungen auch Personen in der Umgebung den Ton deutlich hören können.

Die Klangqualität wird zusätzlich durch das sogenannte „C-Bridge“-Design von Huawei verbessert. Dieses sorgt für einen sichereren Sitz am Ohr, bringt das Lautsprechermodul näher an den Gehörgang heran und erzeugt ein Hörerlebnis, das dem von In-Ear-Kopfhörern ähnelt. Außerdem gibt es eine Funktion namens „Adaptive Lautstärke“. Da Open-Ear-Kopfhörer Umgebungsgeräusche weniger effektiv abschirmen, kann das ständige Nachregeln der Lautstärke störend sein. Diese Funktion soll genau dieses Problem lösen.

Der Tragekomfort ist einer der größten Vorteile von Open-Ear-Designs. Jeder Ohrhörer wiegt nur 5,1 Gramm und ist damit 0,5 Gramm leichter als das Vorgängermodell. Da sie nicht im Gehörgang sitzen, sind sie auch bei längerer Nutzung kaum spürbar.

Die Touch-Bedienung ist in zwei Bereiche unterteilt: den Steg und das bohnenförmige Modul. Beim Musikhören lassen sich durch Tippen auf den Steg verschiedene Funktionen auslösen. Die Lautstärkeregelung erfolgt hingegen über den bohnenförmigen Bereich – durch einfaches Wischen nach oben oder unten. Dieses Konzept ist clever, erfordert jedoch Fingerspitzengefühl, da zu viel Druck dazu führen kann, dass sich der Ohrhörer verschiebt und neu positioniert werden muss.

Huawei erwähnt zudem einen dedizierten, NPU-basierten KI-Prozessor für Funktionen wie automatische Lautstärkeregelung und adaptive Sprachverbesserung. Aktuell befinden sich diese Features jedoch noch in einem experimentellen Stadium und sind standardmäßig nicht aktiviert. Sie lassen sich über die Begleit-App einschchalten.

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Da beide Ohrhörer identisch sind, gibt es keine Unterscheidung zwischen links und rechts – man kann jeden Earbud an jedem Ohr tragen. Das ist eine durchdachte und benutzerfreundliche Designentscheidung. Zudem unterstützen die FreeClip 2 Gestensteuerung per Kopfbewegung: Anrufe können durch Nicken angenommen und durch Kopfschütteln abgelehnt werden. Darüber hinaus sind eine Trageerkennung sowie eine „Ohrhörer finden“-Funktion vorhanden.

Insgesamt bin ich der Meinung, dass die Huawei FreeClip 2 echte Flaggschiff-Qualität bieten – von Verarbeitung und Materialien bis hin zur Klangperformance. Die Innovationsfreude ist im gesamten Design spürbar, insbesondere bei den Lautsprechermodulen, die sehr hochwertig gefertigt sind. Das Bedienkonzept ist intuitiv und gut durchdacht. Wer auf der Suche nach hochwertigen Open-Ear-Kopfhörern ist, sollte die Huawei FreeClip 2 definitiv in die engere Auswahl ziehen.

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