{"id":334,"date":"2020-11-10T03:37:40","date_gmt":"2020-11-10T03:37:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.alleakkus.com\/akkublog\/?p=334"},"modified":"2020-11-10T03:37:40","modified_gmt":"2020-11-10T03:37:40","slug":"ipad-pro-ipad-air-mini-welches-soll-ich-kaufen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alleakkus.com\/akkublog\/2020\/11\/10\/ipad-pro-ipad-air-mini-welches-soll-ich-kaufen\/","title":{"rendered":"iPad Pro, iPad, Air, Mini \u2013 Welches soll ich kaufen?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\n\nIm September 2020 hat Apple das iPad verbessert \u2013 das neue iPad Air reicht indes nun fast an das iPad Pro heran.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit zehn Jahren ist das iPad mittlerweile im Handel \u2013 die erste Million Ger\u00e4te hatte Apple sogar noch schneller verkauft als beim iPhone. Doch ist das iPad auch weit schneller in die S\u00e4ttigung gelaufen, das Wachstum abgeflacht. Apple verkauft heute aber iPads auf einem hohen Niveau und nimmt in jedem Quartal zwischen vier und f\u00fcnf Milliarden US-Dollar ein. Das entspricht etwa zehn Millionen Ger\u00e4ten \u2013 St\u00fcckzahlen nennt Apple keine mehr. Doch hat sich die iPad-Palette deutlich diversifiziert, f\u00fcr beinahe jeden Zweck gibt es eine L\u00f6sung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den zehn Jahren des Bestehens der Produktkategorie hat Apple bisher 25 unterschiedliche Modelle ver\u00f6ffentlicht, in verschiedenen Ausstattungen und Farben \u2013 zuletzt im September 2020.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anfangs war die Auswahl nicht sonderlich gro\u00df: Das iPad gab es 2010 nur in einer Gr\u00f6\u00dfe (9,7 Zoll), einer Farbe (Schwarz), in drei Speicherausstattungen und mit und ohne Mobilfunkchip, der sich seinerzeit auf 3G verstand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seitdem hat sich viel getan, die Liste der iPad-Modelle ist erheblich umfangreicher und deckt die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche ab. Mit 5G steht der n\u00e4chste Schritt in Sachen Kommunikationstechnik an, erste iPads, die die f\u00fcnfte Generation des Mobilfunks unterst\u00fctzen, k\u00f6nnten in der ersten H\u00e4lfte des kommenden Jahres kommen. Noch verbleiben alle iPads mit Mobilfunkmodem bei LTE, auch die neuen des September. Doch setzt Apple mit dem neuen iPad Air das iPad Pro unter Druck, ein Upgrade d\u00fcrfte nicht mehr allzu fern sein .<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Umfangreiche Produktpalette<br>Derzeit hat Apple iPads in f\u00fcnf Gr\u00f6\u00dfen. In zwei, drei, vier oder jetzt sogar f\u00fcnf Farbvarianten. Mit oder ohne LTE-Chip. Mit bis zu vier Speicherkonfigurationen. Alle aktuell von Apple angebotenen iPads unterst\u00fctzen den Apple Pencil, in erster oder zweiter Generation. Mit iPadOS 14 ist Mitte September dann auch endlich eine Handschriftenerkennung gekommen, die ihren Nahmen verdient , wenn sie auch zun\u00e4chst nur Englisch versteht. Und dann gibt es ja auch noch die \u00e4lteren Modelle, die es zwar nicht mehr bei Apple, daf\u00fcr aber bei anderen Anbietern zu kaufen gibt, meist gebraucht, gerne auch renoviert. Da sollte sich etwas finden lassen \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der Antwort auf die Frage, welches iPad es denn sein soll, entscheidet vor allem der geplante Einsatzzweck. Neben dem Fernsehen auf der Couch mal eben Surfen oder E-Mails checken? Unterwegs Zeitungen, Magazine und B\u00fccher lesen? Auf Bahn- und Flugreisen Filme ansehen? Das vollgeschriebene Moleskin-Notizbuch durch eine digitale L\u00f6sung ersetzen? Oder wirklich produktiv arbeiten und das Macbook ausrangieren? Hier die Vorteile der einzelnen Kategorien und was f\u00fcr das jeweilige Ger\u00e4t spricht:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr anspruchsvolle Arbeiten und als Macbook-Ersatz: Das iPad Pro (2020) 11&#8243;\/12,9&#8243;:<br>Der j\u00fcngste Neuzugang der Produktpalette findet sich am oberen Ende der Preisskala. Nach 17 Monaten hat Apple seine iPads Pro erneuert. W\u00e4hrend aber der Prozessor beinahe gleich bleibt \u2013 A12Z statt A12X \u2013 und sich das auch in kaum verbesserten Benchmarks niederschl\u00e4gt, hat Apple vor allem mit dem Kamerasystem interessante Neuerungen eingef\u00fchrt. Das r\u00fcckw\u00e4rtige System bekommt nicht nur die von den iPhone 11 bekannte Ultraweitwinkelkamera hinzu, sondern auch ein Lidar. Dieser Infrarotlaser vermisst den Raum vor dem iPad Pro in einer bisher nicht erreichten Genauigkeit und liefert vor allem f\u00fcr AR-Anwendungen wertvolle Informationen \u00fcber die Tiefe. Aller Voraussicht nach wird Apple eine solche Technologie auch den iPhones des Jahrgangs 2020 spendieren. Ebenso ein Vorgriff auf k\u00fcnftige Apple-Produkte ist der U1-Chip, den auch schon die iPhone 11 haben. Damit werden iPhone und iPad dereinst wohl Apple Tags aufsp\u00fcren k\u00f6nnen \u2013 kompakte Anh\u00e4nger etwa f\u00fcr Schl\u00fcsselbunde, mit denen analoge Gegenst\u00e4nde sich digital aufsp\u00fcren lassen. Ein spektakul\u00e4res Zubeh\u00f6r f\u00fcr das iPad Pro kommt auch erst sp\u00e4ter: F\u00fcr den Mai hat Apple eine neue Tastaturh\u00fclle angek\u00fcndigt, die ein Trackpad mitbringt und das iPad Pro in eine quasi schwebende Position bringen l\u00e4sst: Der Bildschirm ist damit etwa so frei justierbar wie seinerzeit beim iMac G4 (&#8222;Schreibtischlampe&#8220;) und heute beim High-End-Monitor f\u00fcr den Mac Pro, das Pro Display XDR. Trackpads nutzen k\u00f6nnen iPads aber nun alle, die iPadOS 13.4 ausf\u00fchren k\u00f6nnen . Nicht f\u00fcr jeden bedeutet das aber, dass das iPad Pro 12,9&#8220; das Macbook Pro 13&#8220; ersetzen k\u00f6nnte, denn es sind einige Kompromisse einzugehen . In der aktuellen Konfiguration kommt das iPad Pro mit Magic Keyboard aber so nah an das Laptop heran wie noch nie. Und doch sollte ein weiteres Update nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen, das neue iPad Air setzt das Pro unter Druck. Denkbar w\u00e4re durchaus eine Erweiterung des Platzangebots, Kreative k\u00f6nnten sich durchaus \u00fcber einen 15-Z\u00f6ller freuen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die leistungsst\u00e4rkste und teuerste iPad-Variante, die Apple in der Form ohne Homebutton erstmals im Oktober 2018 zeigte, richtet sich vor allem an Profis und Kreative. Das All-Screen-Display schafft eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz und dank der True-Tone-Technologie werden die Farben auf dem Display immer korrekt dargestellt. Daf\u00fcr wird das Umgebungslicht analysiert und die Displaydarstellung automatisch angepasst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr den Einsatz in Unternehmen macht das iPad Pro vor allem das reichhaltige Softwareangebot im App Store attraktiv \u2013 und seit Mai auch die neue Tastatur mit Trackpad . W\u00e4hrend es f\u00fcr den Mac nach wie vor an spezialisierter Business-Software fehlt, verfolgt Apple seit Sommer 2014 in einer Kooperation mit IBM das Ziel, m\u00f6glichst viele iPads mitsamt der notwendigen Software in die B\u00fcros von Corporate America und auch nach Europa zu bringen. Weitere Kooperationen f\u00fcr das Business-Segment unterh\u00e4lt Apple etwa mit Cisco , SAP oder Accenture . Das iPad Pro steht also als Ersatz f\u00fcr Laptops und Desktops im B\u00fcro bereit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Au\u00dferdem hat Adobe nach der Ank\u00fcndigung im Herbst 2018 ein gutes Jahr sp\u00e4ter endlich eine vollwertige Version von Photoshop f\u00fcr das iPad ver\u00f6ffentlicht . Darauf haben viele Kreative schon lange gewartet. In Kombination mit dem Apple Pencil und in der zuletzt 2018 nochmal deutlich gestiegenen Leistung k\u00f6nnte sich das iPad Pro zur echten Alternative zu station\u00e4ren Arbeitsrechnern und Laptops mausern. Diese aber auch perfekt unterwegs erg\u00e4nzen, denn Photoshop auf dem iPad kommt mit dem Standardformat PSD zurecht. Ab dem 21. Oktober 2020 ist auch Illustrator f\u00fcrs iPad zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Notebook-Ersatz wird das iPad Pro allerdings erst mit einer Tastatur. Apple bietet dieses auch mit deutscher Tastenbelegung an, doch sind auch Modelle von Drittherstellern wie Logitech zu empfehlen, das schon eines mit Trackpad anbietet . Das weiterhin verkaufte Smart-Keyboard Folio von Apple dient gleichzeitig als Tastatur und Schutzh\u00fclle. Au\u00dferdem ben\u00f6tigen iPad-Tastaturen keine Steckerverbindung mehr und haften magnetisch am iPad. Das Standard-Apple-Keyboard bietet lediglich zwei Aufstellwinkel f\u00fcr das Display, das neue Magic Keyboard wird diesbez\u00fcglich eine Offenbarung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den Apple Pencil hat Apple im Herbst 2018 erneuert, die zweite Generation des Stiftes kostet 135 Euro. Anders als andere Eingabestifte, die nur den Finger ersetzen oder pr\u00e4zisieren sollen, ist der Stift von Apple drucksensitiv und erkennt seine Neigung \u2013 Features, die sonst nur Grafiktabletts aufweisen. Dadurch ist pr\u00e4zises Zeichnen und sogar Schraffieren auf dem Bildschirm des iPad Pro m\u00f6glich. Der Apple Pencil 2.Gen. haftet magnetisch am iPad und l\u00e4dt sich dar\u00fcber auch auf. Das umst\u00e4ndliche Laden am Lightning-Port entf\u00e4llt. Zudem haben die iPads Pro USB-C statt Lightning verbaut. Der hohe Preis des Stifts h\u00e4ngt damit zusammen: Er ist aktiv und spricht sich mit dem iPad Pro ab. 240 mal in der Sekunde misst das iPad Pro die Orientierung des Pencils, wodurch au\u00dferordentlich pr\u00e4zises Schreiben und Zeichnen m\u00f6glich ist \u2013 fast wie auf Papier. Die Arbeit mit dem Apple Pencil wird damit noch deutlich pr\u00e4ziser, Kalligraphen haben nun ihre Freude an dem Werkzeug.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber auch B\u00fcroarbeiter, die nicht mit Skizzen oder Grafikdesign zu tun haben, k\u00f6nnen einen Nutzen aus dem iPad Pro mit Pencil ziehen: Wer Dokumente und Tabellen bislang f\u00fcr Korrekturen oder Anmerkungen ausdruckte und den Rotstift z\u00fcckte, kann nun endlich komplett digital arbeiten, entsprechende Apps wie Good Reader vorausgesetzt. Apps wie Microsoft Office unterst\u00fctzen ebenfalls das iPad Pro.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erh\u00e4ltlich ist das iPad Pro (2020) in zwei Gr\u00f6\u00dfen und vier Speichervarianten: K\u00e4ufer k\u00f6nnen zwischen immer noch sparsamen 128 GB, pragmatischen 256 GB und 512 GB oder luxuri\u00f6sem 1 TB w\u00e4hlen. Mit dem Sprung der Generationen von 2018 auf 2020 hat Apple wenigstens die l\u00e4cherlichen 64 GB Speicher aufgegeben. Alle Speichervarianten haben nun 6 GB RAM, das war 2018 nur dem 1-TB-Modell vorbehalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die verf\u00fcgbaren Gr\u00f6\u00dfen sind 12,9 Zoll und 11 Zoll. Alle Modelle gibt es auch mit LTE-Mobilfunkanbindung und in den Farboptionen Spacegrau und Silber. Preislich liegt das g\u00fcnstigste iPad Pro 11&#8243; derzeit bei 879 Euro, f\u00fcr die Spitzenausstattung mit LTE und 1 TB Speicher ruft Apple 1.599 Euro auf, 250 Euro weniger als noch 2018. Das 12,9 Zoll Modell startet bei 1099 Euro mit 128 GB und ohne LTE. Die teuerste Variante mit 1 TB und LTE kostet mit 1.819 Euro gar 280 Euro weniger als bisher das Top-Ger\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das iPad Pro eignet sich sowohl f\u00fcr K\u00fcnstler und Designer, als auch f\u00fcr Fotografen und Videoarbeiter sowie f\u00fcr Anwender, die Office-Arbeiten erledigen m\u00fcssen. Als hochmobiler und leicht synchronisierbarer Notebook-Ersatz ist im Zusammenspiel mit dem optionalen Pencil und einer Tastatur ein praktischer Zweitrechner. Ein echter Mac oder PC sollte aber trotzdem noch zur Hand sein: Das iOS-Betriebssystem ist noch ein wenig zu beschr\u00e4nkt, um klassische Computer in allen Bereichen zu ersetzen. Immerhin ist iPadOS 13 so gut f\u00fcr die B\u00fcroarbeit geeignet wie noch kein mobiles Betriebssystem zuvor . Und auch f\u00fcr Kreative wird das iPad zunehmend eine ernstzunehmende Alternative zum leistungsstarken Arbeitsnotebook. Das liegt sowohl an der starken Leistung des A12X-Prozessors als auch an der zunehmenden Unterst\u00fctzung von Software, zum Beispiel aus dem Hause Adobe. Von Jahr zu Jahr schwindet der Unterschied zwischen iPad Pro und Macbook. USB-C \u00f6ffnet zudem neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Anschluss von Peripherie wie Monitore oder Speicher.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tipp:<br>Das iPad Pro 10,5 der zweiten Generation richtet sich im Prinzip an den gleichen Nutzerkreis wie das neueste Modell, ist aber etwas g\u00fcnstiger und dank seiner geringeren Gr\u00f6\u00dfe ein St\u00fcck mobiler. Das Ger\u00e4t ist inzwischen zu einem wesentlich geringeren Preis verf\u00fcgbar als die 2018er Generation, gibt es im Vergleich Einbu\u00dfen bei der Leistung und es bietet einige Features weniger, wie zum Beispiel den USB-C-Anschluss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;<a href=\"https:\/\/alleakkus.com\/brand\/3-Apple\">Akku f\u00fcr Apple iPad<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im September 2020 hat Apple das iPad verbessert \u2013 das neue iPad Air reicht indes nun fast an das iPad Pro heran. 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