DJI hat den Zenmuse L3 vorgestellt – ein neues Sensormodul, das für die präzise Erfassung von Geodaten entwickelt wurde. Nach Angaben des Herstellers ermöglicht es eine exakte Routenplanung, etwa zur Bestimmung des Verlaufs einer neuen Straße in dünn besiedelten Regionen.

Der Zenmuse L3 verfügt über ein LiDAR-System, das mit einer Wellenlänge von 1.535 nm arbeitet. Durch die Messung der Laufzeit ausgesandter Impulse werden die Abstände zwischen dem Sensor und dem Boden oder der Vegetation bestimmt. Unter optimalen Bedingungen – Reichweiten zwischen 120 und 300 Metern, einer Temperatur von 25 °C und stark reflektierenden Oberflächen – gibt DJI eine Genauigkeit von ±10 mm und eine Wiederholgenauigkeit von weniger als 5 mm an. Die daraus entstehenden Daten erzeugen eine Punktwolke, die sich zur Erstellung detaillierter Geländemodelle eignet.
Das Modul ist außerdem mit zwei RGB-Kameras ausgestattet, die eine äquivalente Vollformat-Brennweite von 28 mm und einen 4/3-Zoll-CMOS-Sensor mit 100 MP besitzen, um optische Modelle der Umgebung zu generieren. Ein GNSS-Modul ist ebenfalls integriert.
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In Kombination mit einer DJI Matrice 400 kann der Zenmuse L3 bei einer Flughöhe von 300 Metern bis zu 10 km² pro Flug und bis zu 100 km² pro Tag kartieren. Zum Vergleich: Die Vermessung einer Fläche in der Größe Wiens (415 km²) würde weniger als eine Woche dauern.
Der Preis für den Zenmuse L3 liegt bei etwa 8.000 €, zuzüglich Mehrwertsteuer.